Zahnersatz aus Ungarn gilt als preiswerte Alternative im Ausland

Wer Zahnkronen benötigt, stellt immer die Frage nach den Preisen. Häufig hören Patienten, dass Kronen aus Ungarn günstiger ausfallen. Ungarische Ärzte mögen kostengünstiger operieren, selbst alle Materialkosten für eine Milchzahnkrone, Porzellankrone, für Vollkeramikkronen sowie Zirkonkronen könnten preiswerter sein. Orte wie Szombathely oder Sopron stehen für manche Zahnbehandlung im Mittelpunkt. Wer in Ungarn Erfahrungen mit Zahnprothesen machen konnte, tauscht sich oft im Internet aus. Ein Interessent, welcher solche Fragen stellt, soll aber stets wissen, was für mögliche Nachteile es gibt, wenn er seine Krone in diesem Land anfertigen lässt. Hier sind nicht nur entsprechende Materialkosten von Bedeutung, sondern auch sämtliche Ärztekosten für ein Inlay. Also gilt es zu unterscheiden.

Eine Zahnkrone billiger anzufertigen, scheint im Ausland kein Problem zu sein. Auch sind viele Mediziner sehr gut ausgebildet, ihre Qualifikation dürfte keineswegs schlechter ausfallen als diejenige von Fachmedizinern in unserem Land. Deshalb erscheint eine Zahnbrücke auf den ersten Blick in anderen Ländern deutlich erschwinglicher und äußerst reizvoll. Die Herausforderung liegt hingegen bei der Nachsorge. Entsteht im Anschluss an einem operativen Eingriff eine Komplikation, müsste der Operierte wiederholt dorthin reisen, damit der Mediziner eine Nachuntersuchung durchführen kann. Das kostet Geld sowie Zeit. Der deutsche Arzt wird diese Nachsorge kaum übernehmen, denn es geht um die Problematik der Garantie, welche dann beendet sein mag. Bevorzugt ein Kunde also Zahnimplantate aus Ungarn, bleibt vorab prüfbar, wer jegliche Nachsorgebehandlung übernimmt oder wie es um alle Kosten bestellt ist.

Das größte Problem wäre dann, dass der Patient seine Nachsorgepflege bei einem deutschen Arzt vornehmen lässt. Das wird zu hohen Gebühren führen, die jede Krankenkasse unter Umständen kaum trägt. Der Kunde soll deshalb sämtliche Veneers und Zahnbrücken aus eigener Tasche bezahlen. Damit allerdings riskiert er, dass seine vorher so günstige OP nun viel teurer wird. Weil er solche Inlays außerdem selbst zahlen muss, bleibt schnell der Sachverhalt übrig, ob sich die preiswerte Arztbehandlung im Ausland überhaupt gelohnt hat. Diese Angelegenheit soll jeder Suchende letztlich für sich selbst entscheiden.

Zahnkronen aus Ungarn

Eine Lösung dürfte sein, eine Klinik zu wählen, welche die Nachbehandlung jenseits der Grenze zulässt. Genannte Kliniken treffen Vereinbarungen mit Deutschland und mit Ärzten der BRD. Der Person ist es dann erlaubt, sich auch bei einem Zahnarzt im Heimatland behandeln zu lassen. Immer aber soll ein Patient alle Fragen zuvor mit der Krankenkasse klären. Wer zuerst davon ausgeht, dass die Kasse solche Unkosten übernimmt, muss im Zweifel aus der eigenen Tasche finanzieren. Weil aber eine Zahnprothese teuer ist, können ungeahnte Zahlungen auf den Kunden zukommen, falls seine Kasse die Brücken doch nicht zahlen will. Wer also mit dem Gedanken an eine Prozedur im Ausland spielt, soll stets sehr sorgfältig prüfen, was für Beträge anfallen und in welcher Höhe sich die Versicherung an einem Zahnimplantat beteiligen mag.

Wer dann noch im Internet recherchiert bzw. eine Klinik auswählt, die prämiert sowie ausgezeichnet scheint, darf durchaus darüber nachdenken, die Brücke im Ausland anfertigen zu lassen. Schließlich wurden viele Ärzte sogar in Deutschland ausgebildet, sie wollten in deutschen Arztpraxen arbeiten und Erfahrungen sammeln. Wer sich vorab genau informiert, dürfte also gute Chancen sehen, eine gute und billige Zahnkronenbehandlung in Ungarn zu erfahren, ohne Nachteile zu riskieren.